Der Eiger

Der 3970 m hohe Eiger ragt mit seiner berühmten Nordwand imposant über das Tal von Grindelwald.
Als "mons Egere" wird der Eiger bereits 1252 urkundlich erwähnt und ist damit der erste Hochgipfel der Schweizer Alpen überhaupt, der nachweisbar einen Namen trug.
Bedeutende Besteigungen
Den Grindelwalder Bergführern Christian Almer und Peter Bohren gelang mit ihrem irischen Gast Charles Barrington am 11. August 1858 über die Westflanke die Erstbesteigung des Eigergipfels.
Am 10. September 1921 wurde der Mittellegigrat von den Grindelwalder Führern Samuel Brawand, Fritz Steuri und Fritz Amatter mit ihrem japanischen Gast Yuko Maki zum ersten Mal im Aufstieg begangen. Darauf spendete Herr Maki dem Führerverein zehntausend Franken zum Bau der Mittellegihütte, welche im Herbst 1924 eingeweiht wurde.
Eigernordwand

Bis 1932 war der Eiger von allen Seiten bestiegen. Als letzte grosse Herausforderung blieb noch die berüchtigte Nordwand, welche lange als unbezwingbar galt. Nach zahlreichen Tragödien wurde die Eigernordwand im Juli 1938 von einer deutschen und österreichischen Seilschaft mit Heinrich Harrer, Anderl Heckmair, Fritz Kasparek und Ludwig Vörg erstmals durchstiegen.

Die Heckmair Route





